Foto: wscher / www.fahrradjournal.de

Wenn ich anlässlich der letzten Bread and Butter “& Bikes” titelte, dachte ich dabei nicht nur an die Reichweite unseres Mediums. Unübersehbar auf meinem Spaziergang über die Fachmesse war, dass mit diesem Wort nach wie vor auch andere Vehikel bezeichnet werden. Für den Fahrradpuristen mag das eine kleine Provokation darstellen. Ich fühle mich gezwungen andere Blickwinkel einzustreuen, besonders dann, wenn ich selektiv vorgehe. Denn an erster Stelle stand natürlich die Suche nach dem Zweirad ohne Motor: Welcher Brand schmückt seinen Stand damit? Wer präsentiert das passende Outfit, Zubehör oder Accessoire zum Rad? Und wie immer interessierten mich auch Garderoben, die sich gar nicht ausdrücklich aufs Fahrrad beziehen und trotzdem radtauglich sind.

Ein paar Erläuterungen zu den nachfolgenden Fotos, der Reihe nach und in etwa so zügig, wie ich diesmal durch das ehemalige Flughafengebäude in Tempelhof spazierte. Die aus Amsterdam kommenden Bickley & Mitchell legten ihre wintertauglichen Stricksachen auf ein schneeweißes Cargobike, das ich seiner Größe wegen besser als Ladenfahrrad oder Shopping Bike bezeichnen sollte. // Die kanadische Taschenfirma Herschel hat vielleicht nicht in erster Linie an Radfahrer/innen gedacht. Dennoch könnten die Rucksäcke mit ihren leuchtfarbenen Riemen zumindest ästhetisch radtauglich sein. // Nicht ganz so ernst gemeint dagegen sind die Helme, die mir unter die Linse gerieten.

Ungern möchte man die Schmuckstücke von Themocracy „Endstopfen“ nennen oder „bar end plugs“. Klingt alles ziemlich plump. Die snobistischen Manschettenknöpfe gehören ebenfalls dazu. Themocracy-Firmengründer Richard Feigin hatte das Glück, mit der schwedischen Firma Skultuna zusammenzuarbeiten. Die sind so gut wie adlig und berufen sich auf das Gründungsjahr 1607. Nicht uninteressant, das Feigin weitere Accessoires im Kopf hat, die vorerst noch sein Geheimnis bleiben sollen. Aber ich komme darauf zurück. Zum Selbsterforschen verweise ich vorerst auf dieses Blog.

Brooks England beeindruckte mit einer Luxury Edition. // Wo man Brooks England findet, ist Pedaled nicht weit. Mit Designer Hideto Suzuki habe ich bereits ein kurzes Interview geführt. Weil ich keine eigenen Fotos am Stand gemacht habe, gibt es für alle Neugierigen ersatzweise eine Vorschau auf die Herbst/Winterkollektion 2013/14.

Schicker Regenschutz von K-Way. // Die englische Firma Chunk wiederum bezieht sich in ihrer Kollektion ausdrücklich auf Bike Polo. // Ein Hamburger Hersteller lustiger Accessoires mit dem passenden Namen Donkey stellte die Frage nach Bier oder Champagner und bietet Fahrradtaschen dazu an. // Das Rad selbst war etwas sporadischer zu sehen als bei meinem letzten Besuch. Wer es dabei hatte, brauchte später nicht aufs Taxi warten.

Ich bin jetzt schon gespannt, was es auf der B & B im Sommer 2013 für Freundinnen und Freunde der Fahrradmode und Radkultur zu entdecken geben wird …

Text: wscher / Text + Fotos: wscher / Pedaled

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