Foto: radkappe

Radkappe

Foto: radkappeFür „radkappe”-Gründerin Janna Horstmann waren herkömmliche Fahrradhelme nicht nur ein modisches No-Go, sondern auch ein Garant dafür, jede Frisur zu ruinieren. Als Lösung präsentiert ihr Start-Up aus Hamburg jetzt eine frisur-freundliche Fahrradhelmradkappe, die auch als modisches Accessoire überzeugen will. Eine Aussparung am Hinterkopf dient als „Rettungsanker für jeden Dutt, Zopf oder Pferdeschwanz”. Der Schirm am vorderen Rand des Helmes soll vor Regen  schützen. Damit wendet sie sich an „sicherheits- und stilbewusste Frauen” sowie langhaarige Männer. Kinder müssen noch ein bisschen warten, bis die „radkäppchen” gelaucht werden.

Der„radkappe” besteht aus einer EPS-Schale (innen) und PVC-Schicht (außen) und erfüllt die  Sicherheitsanforderungen der europäischen Norm  EN1078. Sie besitzt einen verstellbaren Kinnriemen, Kopfgrößen werden über unterschiedlich große Polster angepasst. Die 1st edition tritt wahlweise in den Farben „mighty blue matt” oder „vanilla beige glossy”. Die Preisempfehlung liegt bei knapp 80,00 Euro. Der Schönheitstest im fahrradjournal steht noch aus.

 Text: wscher / Fotos: radkappe

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10 Comments

  • Die Mädels sehen ja niedlich aus mit ihren Zöpfen. Mein Einwand (den ich als Deutscher natürlich gleich anmelden muss) ist die Belüftung. Mir ist schon unter einem belüfteten helm dauernd zu warm…
    Aber schick sind die. Allerdings: babyblau für Herren…?

    • „Kühles Blau wie hohe Wellen oder seichte Gewässer“ imaginiert dagegen das Marketing zum Helm. Eine sichtbare Belüftung fehlt in der Tat!

  • Die Bilder zeigen es ja ganz klar: Das ideale Accessoire, um schick am Fahrrad zu lehnen oder das zu schieben. Fahren darf man halt nicht, sonst stirbt man den Hitzetod (die Belüftungsöffnungen der übrigen Helme sind ja nicht nur zum Materialsparen erfunden worden ;-)).

  • Naja, man fährt in der Stadt ja nicht stundenlang. Ich sehe den Helm eher als Damentaugliches Äquivalent zu dem von jungen Männern gerne getragenen schwarzen Skateboardhelm…

  • Per Mail teilte Gründerin Janna Horstmann zum Thema Belüftung mit: „Die radkappen haben innen längst zwei Belüftungskanäle, die der europäischen Norm genügen. Allerdings ist natürlich richtig: der Helm ist nicht so stark belüftet wie ein sportlicher Fahrradhelm.“

  • Grenzwertig finde ich auf den ersten Blick den Schirm – verletzt man sich da bei Aufprall nicht im Zweifelsfall ganz ganz böse das Genick, wenn der Kopf in den Nacken zurückgeworfen wird?

    Weckt bei mir leider finstere Erinnerungen an ganz ähnliche Designs vietnamesischer Mopedhelme, bei denen eben dieser Kritikpunkt angebracht wird.

    • Nicht nur für die Halswirbelsäule, auch für Kiefer und Zähne ist mit diesem Helm ein erhöhtes Verletzungsrisiko zu erwarten. Der Helm ist halt nicht auf Bequemlichkeit oder Sicherheit optimiert, sondern soll modisch sein. „Wer schön sein will muß leiden.“

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