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Radio

Der Junge mit dem Fahrrad / Foto: Alamode Film

Kleines Picknick mit Cécile de France gefällig? Dieses sommerliche Foto bezieht sich auf den Filmtipp weiter unten und hat leider wenig mit den gegenwärtigen Temperaturen gemein. Bis vor Kurzem konnte vielerorts noch unspektakulär durch die Jahreszeiten geradelt werden. Passend zum Kälteeinbruch jetzt startet die Sendung des Duisburger FahrRadio mit Argumenten für das Radfahren im Winter. Wer im Winter radelt, erspare sich das morgendliche Ritual, das Auto von Schnee freizuschaufeln und die Scheiben freizukratzen. Und weiter souffliert der Sprecher gleichermaßen Hypochondern wie anthropophoben und klaustrophoben Naturen: „Die Öffentliche Verkehrsmittel sind im Winter überfüllt. Man riskiert eine Ansteckung mit allerlei Erkältungskrankheiten.“ Beim Radfahren aber werde der Körper erstmal so richtig abgehärtet. Nur den Berg solle man nicht runterfahren, wenn der Boden mit Schnee oder Eis bedeckt ist. Ein solider Grundkurs in Sachen „Fahrradfahren im Winter“ also. Außerdem: Scheibenbremsen – der Technik-Tipp, Fahrradmonitor 2011 – die Umfrage des ADFC und ihre Ergebnisse, Rückblick – die Radtouren des ADFC Duisburg im Jahr 2011 sowie die aktuellen Termine des ADFC Duisburg. Selber hören.

+++ Ebenfalls ein Tipp für Freundinnen und Freunde des Radios sind die VeloCast Shows von John Galloway und Scott O’Raw. Die behaupten zumindest: “We endeavoured to produce the best online cycling show available and create quality content for cycling fans across the world.” Ob das gelungen ist, kann hier überprüft werden.

+++ Weitere Radioempfehlungen sind neuerdings unter Blogs & Mags gelistet.

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Film

Der Junge mit dem Fahrrad / Foto: Alamode Film

Am 9. Februar ist Kinostart für „Der Junge mit dem Fahrrad“. Der Film erzählt die Geschichte des zwölfjährigen Cyril, der unbedingt seinen Vater wiederfinden will, der ihn selbst im Kinderheim untergebracht hat. Bei seiner Suche begegnet er Samantha, der Besitzerin eines Friseursalons, die ihn an den Wochenenden bei sich aufnimmt. Sie wird auch Cyrils Fahrrad wiederfinden, den einzigen Gegenstand, den er noch von seinem Vater hatte. Er war sich so sicher, das Rad sei gestohlen. Aber Samantha eröffnet ihm, sein Vater selbst habe das Rad verkauft. Das kann Cyril nicht glauben. Doch als sie gemeinsam den Vater finden, entpuppt er sich nicht gerade als das, was der Sohn sich erhofft hatte … Der Junge, der Cyril mimt, wurde über eine Zeitungsanzeige gecastet. Samantha wird von Cécile de France (Chanson d´Amour, Hereafter) gespielt. Versprochen wird ein Märchen ohne “Gefühlsduselei”, in dem das Fahrrad offensichtlich eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Für den Film haben die belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne auf den Filmfestspielen in Cannes den Großen Preis der Jury erhalten. Eine ausführliche Besprechung folgt, sobald die Sichtung stattfand. Hier ist noch der Trailer:

Stahlschaf

Stahlschaf / Foto: Berliner Fahrrad Schau

Das Stahlschaf ist verkauft. Zehn Tage lang galt es, das bunt gestrickte Tier für den guten Zweck zu versteigern. Am Ende waren es also rund 560 Euro, die zusammenkamen. Vielleicht hätte es mehr sein können, aber wie sieht denn das für den glücklichen Spender aus, hier über das Ergebnis zu klagen. Immerhin, während der Aktion konnte darüber spekuliert werden, wie schwer es die Idee der Charitykultur gegen die manische Schnäppchenkultur hat, sich durchzusetzen.

wscher

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