Foto: wscher / www.fahrradjournal.deVerschenken macht einfach Spaß. Und damit fahrradjournal an Freitagen noch schneller ins Wochenende gehen kann, gibt es das fahrradjournal Wochenendgeschenk. Für die Redaktion bedeutet das, sich eine einfache Frage ausdenken, posten und Feierabend. Für die Leserinnen und Leser: Die einfache Frage richtig beantworten und auf Post warten.

Wie geht das?

Man muss nicht der oder die Erste sein. Aber bis Sonntag 24.00 Uhr sollte die Lösung eingesandt werden. Antworten (mit Postadresse und Betreff: „Wochenendgeschenk” ) an: redaktion@fahrradjournal.de Alle Einsender/innen mit der richtigen Antwort kommen als Los in den ehrwürdigen Guv’ nor Maintenance Kit und werden ordentlich durchgeschüttelt. Anschließend wird das Gewinnerlos gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/die Gewinner/in wird spätestens am Montag per E-Mail benachrichtigt.

Was gibt es?

Foto: Maxime VerlagIn dieser betriebsamen Woche schaffte ich es eines Abends gleichsam zur Entspannung noch in dieses große vom Autoren Werner Aidn höchstpersönlich signierte Buch „Diamant“ hineinzulugen, das mir die Verlegerin Maxi Kutschera freundlicherweise für das fahrradjournal Wochenendgeschenk zugesandt hatte. Darin erzählt der Diamantsammler Aidn detailreich und spannend die wechselvolle Gründungs- und Firmengeschichte des traditionsreichen Zweiradherstellers. Von den Brüdern Nevoigt vor 1900 bis ungefähr zur Übernahme durch das amerikanische Unternehmen „Trek Bicycle“ im Jahre 2003. Ein weiteres Kapitel des Buches widmet sich dem „Radsport unter dem Namen Diamant“. Nicht umsonst schrieb Radsportlegende Täve Schur das Vorwort zum Buch. Ausgewählte Firmenkataloge und eine komplette Modellübersicht mit technischen Daten, Steuerkopfschildern und einer Liste der Rahmennummern ermöglichen die Identifizierung und zeitliche Einordnung für Sammler oder stolze Diamantradbesitzer/innen. Hinzu kommen rund 1000 Fotos, historische Abbildungen und Werbeplakate. Dazu bekrittelt Aidn selbst, dass er sich an der ein oder anderen Stelle eine bessere Fotoqualität gewünscht hätte. Ich dagegen räume ein, dass ich allein aufgrund der radhistorischen Faszination sowie der dargestellten Diamantfahrräder bald mehr Zeit mit dem Betrachten der Abbildungen verbrachte, als beim Durchblättern manch perfekt fotografierter Bike & Lifestyle-Fotobände der jüngeren Zeit. Einfach Klasse.

Weitere Infos zum Buch: Diamant, Fahrräder, Motorräder, Radsport, Werner Aidn, MAXIME Verlag, Leipzig 2010, 288 Seiten; 22,5 x 31,6cm; Hardcover, über 1.000 meist farbige Abb., 59,80 Euro, www.maxime-verlag.de

Die Frage

Heute gilt es à la Quizshow die richtige Auswahl aus A, B oder C zu treffen. An einer Stelle im Buch mutmaßt der Autor, woher die Inspiration für den Firmenmamen “Diamant” kommen könnte:

A) Na, wegen des Diamantrahmens doch, ist schon klar!

B) Weil die Brüder Nevoigt früher Stahl-Schreibfedern aus sogenanntem „Diamant-Stahl” herstellten.

C) Ich weiß es, ich weiß es! Weil die dicke Cousine des einen Bruders, die nur herumsaß und dabei jede Menge Süßigkeiten aß und nur immer fetter wurde, die beiden Brüder so lange damit nervte, dass sie ihr doch einen Diamanten schenken könnten, jetzt, wo sie so erfolgreiche Unternehmer wären, bis sich die Brüder zuzwinkerten und ihr ein Fahrrad vor die Nase setzten …

Vielen Dank fürs Mitmachen. fahrradjournal wünscht viel Glück!

Text: wscher / Foto: wscher/ Buchcover: Maxime Verlag