Manchmal, aber nur manchmal, hat fahrradjournal Fahrräder vorgestellt. Dies natürlich nur, wenn es sich dabei um ganz besondere Fahrräder handelte. Da wären zum Beispiel die Arbeiten von VANDEYK. Die Stuttgarter Kreativplattform von Arendt van Deyk, um die sich Experten aus komplementären Kreativ- und Technologiefeldern versammeln, sieht ihre Mission in der Schaffung und Inszenierung von funktionalen Kunstobjekten auf zwei Rädern. Funktionale Kunstobjekte auf zwei Rädern – das ist doch einmal eine schöne Definition für anspruchsvolle Fahrräder. Und was heißt das konkret?
Hatte sich schon die erste Nightstream Kollektion an abstrakt-geometrischer Kunst orientiert, zeigt sich das Design der neuen “PURPLE BLAST” Kollektion inspiriert von Sonnenexplosionen, die in ein leuchtendes Violett-Spektrum übertragen wurden. Die Rede ist von einem Rennrad mit elektronischer Shimano Dura-Ace Di2 Schalttechnologie und integrierter Kabelführung. Die Rahmen werden aus Edelstahl (Columbus XCr) in Deutschland handgefertigt. Weitere Komponenten stammen von so edlen Herstellern wie Chris King oder ENVE Composites. Die Kollektion ist strikt limitiert auf 25 handnummerierte Räder. VANDEYK ist bekannt für aufwendige Lackierungen, die sich mit im Preis niederschlagen: So liegt der Komplettpreis des Rades bei 12.800 Euro. Näheres zur Kollektion auf der Website des Herstellers.
Was die Inszenierung angeht, ist die Kollektion Teil eines Kurzfilm-Projekts mit NOWNESS, realisiert vom Londoner Kunst- und Designstudio United Visual Artists (UVA) in Kollaboration mit VANDEYK. Versprochen wird eine hypnotische Hommage an frühe Op-Art:
United Visual Artists: Reinventing the Wheel
on Nowness.com.
Ebenfalls zum Teil der Inszenierung gehört ein Kurzfilm im Stil eines Fashion-Films, womit auch im fahrradjournal endlich etwas Haut zu sehen ist – na bitte!
Text: wscher / Fotos: VANDEYK / Videos: United Visual Arts / VANDEYK / burnedcameras





1 comment
Berliner Fahrrad Schau 2013. Bike is our religion. | fahrradjournal says:
Mrz 4, 2013
[...] leisten kann, die als „Kunstobjekte auf zwei Rädern“ vermarktet werden, deren Fotos, sei es „Purple Blast“ oder „Nightstream“, das Ergebnis ihrer aufwendigen Lackierungen nur begrenzt wiedergeben [...]