Foto: wscher / www.fahrradjournal.de

Tweed Day Berlin 2013. Same procedure as every year

Foto: wscher / www.fahrradjournal.deAusgerechnet am Wahlsonntag paradieren sie wieder: Die anglophilen Tweedrider, Swingfreunde, Steampunker, historische Radfahrer, Damen und Herren in Knickerbocker, Fahrrad-Cape, Tweed-Kostüm oder Schiebermütze. Im Gegensatz zum großen Vorbild London Tweed Run, erweist sich der Berlin Tweed Day als eine intime und überschaubare Fahrradtour, mithin „ein vergnüglicher Ausflug zur Pflege der Fahrradkultur“, wie es auf der Website des Veranstalters heißt.

U. a. wollen die Radfahrer „daran erinnern, dass es Zeiten gab, in denen es selbstverständlich war, das Fahrrad als Verkehrsmittel ernst zu nehmen.“ Das wirft allerdings die Frage auf, inwieweit unsere urbane Gegenwart eine solche Forderung nicht schon längst erfüllt hat.

Treffpunkt des originellen Zuges ist am Sonntag, 22. September, um 13.00 Uhr am historischen Gendarmenmarkt in Berlin. Spontanes Mitmachen ist ausdrücklich erlaubt. Ein Vintage-Fahrrad muss man nicht besitzen, wichtiger scheint der Dresscode zu sein. Wer eine Armbinde kauft, nimmt an der Tombola teil. Die Fahrt geht an Sehenswürdigkeiten vorbei und verspricht ein Picknick im Englischen Garten von Berlin. Hier ist die Selbstversorgung mit Tee, Gebäck etc. angesagt. Wer auf Gin steht, wird ebenfalls auf seine Kosten kommen. Abends gibt es dann noch Live-Swingmusik im Restaurant Dressler – natürlich am Kurfürstendamm. Wer jetzt rätselt, was man nur anziehen könnte, kann sich gern von Bildern inspirieren lassen. So war die Mode im letzten Jahr.

Text: wscher / Fotos: wscher

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