Top Bike Blogs 2014

Call: Top German Bike Blogs 2014

Es ist September. Höchste Zeit für die alljährliche Durchsicht vornehmlich deutschsprachiger Fahrradblogs. fahrradjournal sucht nach den besten Fahrradblogs 2014 aus so unterschiedlichen Bereichen wie Radverkehrspolitik, Fahrradtechnik, Pedelecs, Lastenräder, Fixie-Bikes, Radsport, Reise, Lifestyle oder Mode.

Gut zu wissen: Das Konzept der Top 50 German Bike Blogs spricht sich von vornherein gegen das populäre Plebiszit aus. (Also nicht: Je mehr Follower du hast, desto höher steigst du in den Top Blogs auf.) Es geht eher um das Herausheben aus der Masse, das Kuratieren, als um das Geschacher um einzelne Plätze nach dem Top-Down-Prinzip. Wenn ein Blog im Folgejahr etwas besser gefällt, oder sich ein Neueinsteiger nach oben drängt, wird das gesamte Ranking ohnehin wieder in Bewegung kommen. Es bleibt immer die Qual einer Auswahl und der Trost, dass man nicht jedes Mal dabei sein kann.

Der Blick fällt auf den Content, interessante Fotos und Layouts, eine originelle Idee oder eine ausgesuchte Nische, die durch ein Blog repräsentiert wird. So hat es 2013 der Wiener „Zu Fuß“- Blog in die Fahrradblogs geschafft. Alle Blogs werden mit einigen süffisanten bis kritischen Zeilen vorgestellt. Besonders bei den neueren kann es sich durchaus um Vorschusslorbeeren handeln. Am Ende steht ein streitbares, subjektives Ergebnis, dem fahrradjournal einer Quote oder dem Kompromisszwang einer Jury den Vorzug einräumt. Daher gibt es übrigens auch keine gerecht verteilte Länder- oder eine wirtschaftsfördernde E-Bike-Quote.

Seit die Top 50 German Bike Blogs 2012 zum ersten Mal im fahrradjournal veröffentlicht wurden, hat sich die hoch dynamische Bloggerlandschaft ständig bewegt. Warum die engagierten Blogger ganz anders als in der IT, der Mode- und Tourismusbranche nicht von Messen oder Kongressen hofiert und umworben werden, bleibt das Rätsel der Fahrradbranche. Im Gegenteil werden sie manchmal sogar völlig ignoriert. Jüngstes Beispiel ist ausgerechnet die frisch gelaunchte Website des zukunftsweisenden Branchenkongresses vivavelo. Der Überblick über die Medienlandschaft dort erwähnt die Existenz von Fahrradblogs nicht einmal. Das ist peinlich und eher altbacken. Und: Das geht auch anders!

Insgesamt zielt die alljährliche Veröffentlichung der Top-Liste und die Diskussion auf eine höhere Aufmerksamkeit für alle deutschen Fahrradblogs, sowohl bei Leserinnen und Lesern als bei etablierten Print- und Onlinemedien, Messeveranstaltern, Fahrradindustrie- und handel.

CALL FOR ENTRIES: Wir brauchen eure Hilfe!

Vorschläge, ausdrücklich auch Selbstvorschläge, können ab sofort über die Kommentarfunktion unten oder per Mail an „redaktion (at) fahrradjournal (punkt) de eingereicht werden.

Aufnahmekriterien

Der Begriff „Blog“ ist großzügig gefasst. In die Liste möglcher Kandidaten werden zunächst auch alle aufgenommen: Das private Blog, das Blog eines Journalisten, eines Vereins, eines Verbandes oder ein Corporate Blog (Unternehmensblog). Die Blogs müssen im weitesten Sinne einen Bezug zum Fahrrad haben. Sie sollten aus deutschsprachigen Ländern kommen (dürfen aber durchaus in anderen Sprachen posten) oder die Betreiber/innen bloggen in deutscher Sprache (selbst wenn das Blog von einer Finca auf den Balearen aus von einem Engländer betrieben wird.) Weiter werden nur jene Blogs aufgenommen, die in 2014 mindestens noch einen Blogpost hatten. Hinweise und Ergänzungen zu weiteren Blogs sind sehr willkommen, siehe Kommentare. Falls die Kommentarfunktion einmal streikt, den Vorschlag direkt per Mail an „redaktion (at) fahrradjournal (punkt) de“ schicken. Einreichungen werden noch bis zum 31. Oktober 2014 angenommen.

Text: wscher / Bild: Screenshots

Flattr this

Zu den Top German Bike Blogs 2013

About the author

fahrradjournal

View all posts

19 Comments

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *